Phase 2 – Juni 2016 bis März 2017

Bei der Phase 2 geht es im wesentlichen um den Aufbau und Betrieb zweier Colocations in Donsol und in Gubat mit der notwendigen Infrastruktur.

 

Die Erfahrungen aus der ersten Phase unseres Projekts sollen nun in einer nächsten Phase verarbeitet werden. Wie bereits gewohnt, werde ich meine Arbeit gratis leisten, ohne Bezahlung, und auch meine persönlichen Kosten selber tragen.

CCI29032016_00000Im Gegensatz zum letzten Mal, werde ich vorderhand nur noch alleinstehende Frauen unterstützen. Höchstens 40 jährig und mindestens 2 Jahre High School, bevor sie die Schule abbrechen mussten. Ihr Einkommen soll pro Kopf nicht mehr als 2 US Dollar betragten. Damit sind diejenigen 40% angesprochen, die in extremer Armut leben.

Statt dauernd in Hotels zu übernachten, möchte ich in Donsol oder Gubat ein Haus mieten und mich vorerst für knapp ein Jahr dort aufhalten. Diese Kosten trage ich selbst.

An beiden Orten möchte ich Räumlichkeiten mieten, um Schulungen und anschliessendes Coaching durchzuführen. Diese Kosten möchte ich mit der nächsten Spendenaktion finanzieren, inklusive der notwendigen Infrastruktur, wie beispielsweise Internet. Diese Räumlichkeiten sollten auch die Möglichkeit bieten, dass dort die Neugründer ihre Verkaufs- oder Produktionslokale ansiedeln können. Damit will ich die Irren und Wirren mit Vermietern vermeiden, die wir in der ersten Phase hatten.

Ich werde die Ausbildung anders aufbauen. Das Ziel bleibt, dass die Teilnehmerinnen während der Ausbildung ihr ganz spezifisches Geschäftsmodell erarbeiten. Aber statt 2 Wochen am Stück in gemeinsamen Klassen, werde ich nur noch ein gemeinsames Einführungsseminar geben. Die weitere Ausbildung erfolgt dann individuell, verteilt über mehrere Wochen. Das dauert zwar länger, aber ich bin überzeugt, dass so der Durchhaltewille der Teilnehmerinnen geprüft werden kann.

Erst nach erfolgter Ausbildung haben die Teilnehmerinnen die Möglichkeit, einen Mikrokredit zu beantragen. Diese Gelder sammle ich nicht jetzt, sondern erst dann, wenn die Teilnehmer soweit sind. Im Gegensatz zum Pilot werden also die Teilnahme an der Ausbildung und die Vergabe eines Mikrokredits getrennt. Damit haben die Spender, die auch in Zukunft mitbestimmen dürfen, mehr Informationen über die geplanten Geschäfte.

Selbstverständlich werde ich die TeilnehmerInnen der ersten Phase auch weiterhin betreuen, dank meiner Anwesenheit sogar intensiver. Auch hier gibt es Bedarf für weitere Spenden, vornehmlich Sachspenden, aber auf diese werde ich separat eingehen.

Weiter werde ich Alternativen suchen, um die Geschäftsideen derjenigen weiterzuverfolgen, die nicht erfolgreich waren. Das ist vorderhand Edna mit ihrer mobilen Küche und möglicherweise Evelyn, mit ihrem Vulkanschmuck.

Die Kosten für die Phase II betragen: Colocation, Infrastruktur: Rund 1000 CHF pro Monat. Reisekosten, Visagebühren: 2000 CHF für ein Jahr. Total also 14‘000 Franken. Alles andere werde ich zu gegebener Zeit separat sammeln.

Ich suche nun also GönnerInnen, die bereit sind, 200 Franken pro Jahr zu spenden, damit ich die beiden Colocations aufbauen und betreiben kann. Oder Sponsoren, mit erweitertem Mitsprachemöglichkeiten, die 1000 Franken spenden. Selbstverständlich sind auch kleinere Beträge willkommen.

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