Was ist e-startUP®

Auf meinen Geschäftsreisen in 53 Länder sah ich viel Armut. In meinem Kopf setzte sich schon lange fest, im Alter mal etwas sinnvolles zu tun und arme Menschen zu unterstützen.

Nach einem Nahtoderlebnis 2013 beschloss ich, dieses Lebensmodell bereits jetzt umzusetzen. Ich reduzierte mein Arbeitspensum als selbständiger Berater, lebe nun in den Philipinen und helfe hier in der Stadt Donsol Menschen, aber auch der Gemeinschaft.

 

Ich würde es begrüssen, wenn mehr Senioren ein solches Modell leben und Bedürftigen helfen würden. Egal wo, ob in Asien, Afrika, Südamerika oder in der Schweiz.

 

e-startUP®, oder #wyssion, wie ich es auch nenne, ist meine Vision einer anderen Art Entwicklungshilfe. Ich arbeite unentgeltlich und bezahle meinen Lebensunterhalt selbst. Einzig für meine projektspezifischen Zusatzkosten sowie die konkreten Projekte sammle ich Geld. Rund etwa 14‘000 Franken pro Jahr für die Grundkosten sowie zusätzliche, projektspezifische Beträge.

 

Ich helfe in vier Bereichen:

Menschen helfen, auf eigenen Beinen zu stehen.  40% der Menschen hier in Bicol leben unter der Armutsgrenze. Insbesondere alleinstehende Mütter haben ein shr schweres Leben. Ihnen helfe ich, ein eigenes kleines Unternehmen zu gründen. Alle Projekte die ich betreue, sollen unseren ethischen Standards genügen.

Programme für die Gemeinschaft entwickeln. Ich kreiere Ideen, die der Community hier helfen. Ein erstes Projekt ist „Dine with Locals“, Touristen können bei armen Familien nachtessen und mehr über ihre Kultur, Lebensweisen und Probleme lernen. Ein weiteres Projekt ist ein Gemüsegarten. Mit einfachsten Mitteln einen Gemüsegarten anlegen. Die Menschen hier behaupten, das gehe nicht. Ich will ihnen beweisen, dass es trotz aller Widerwärtigkeiten funktioniert. Damit könnten sich die armen Menschen gesünder ernähren. Mehr Projekte werden folgen.

Punktuelle Hilfe. Rund 5% des Grundbudgets spende ich punktuell, sei dies in Form kleiner Beiträge für medizinische Hilfe an arme Familien oder an abgelegene Schulen, die nur über sehr geringe geringe Geldmittel verfügen.

Aufklärung der Bevölkerung. Die Philippinen haben viele Probleme. Umweltverschmutzung und Teenschwangerschaften sind aus meiner Sicht die zwei  akutesten. Hier versuche ich Einfluss zu nehmen, dass die Menschen die Probleme überhaupt als solche wahrnehmen. Ändern werde ich von heute auf morgen wenig, aber kleine Erfolge brachte meine Rolle als Vorbild bereits.

Was ist anders?

Ohne Wasserkopf. Alles gesammelte Geld kommt unmittelbar der lokalen Bevölkerung zugute, ich brauche keine Verwaltung in der Schweiz.

Entwicklungshilfe vom Sofa aus. Nichts passiert anonym. Über Skype, Facebook oder andere Medien kannst Du direkt mit allen NutzniesserInnen meines Projekts direkt sprechen. Wenn Du möchtest, kannst Du sogar weiter gehen und selbst eine Mentorrolle übernehmen.

Besuche sind jederzeit möglich. Gerne darfst Du mch auch hier in Donsol besuchen kommen und Dir direkt ein Bild vor Ort machen, wie das zum Beispiel Gerold Schlegel tat, einer der wichtigsten Sponsoren meines Projekts.

Angaben zu den Finanzen

Die findest Du für das abgelaufene Jahr hier: Finanzen 2016/17

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