Barbara und ihre Flüchtlinge

Es müssen nicht die Philippinen sein. Helfen, eine #wyssion umsetzen, kann man überall. So wir Barbara, sie hilft Flüchtlingen in ihrer Gemeinde. Hier ihr Originaltext:

Weshalb ich mich am Flüchtlingsprojekt unserer Gemeinde beteilige:

Ich bin seit einigen Jahren pensioniert. Obschon ich mit Garten, Haus, Malen, gelegentlichen Therapie-Behandlungen genügend beschäftig bin, habe ich mich entschlossen an unserem Flüchtlingsprojekt mitzumachen.

Seit einigen Jahren haben wir hier in der Gemeinde ein Asylheim  sowie einige Vorübergehend Aufgenommene, die in Wohnungen der Gemeinde leben.

Unsere Kirchgemeinde startete  ein Projekt, um diese Menschen bei der Integration und im Prozess des Asylverfahrens zu unterstützen. Anstatt nur theoretisch über Flüchtlinge zu diskutieren, fand ich es eine schöne Gelegenheit, mit der Realität in Kontakt zu kommen. Es hatten sich auf einen Aufruf der Gemeinde viele Freiwillige  gemeldet. Zusammen suchten wir nach Beschäftigungsmöglichkeiten und Unterstützung für die Asylsuchenden aus Eritrea und Syrien.

Unterdessen gibt es Kurse für Deutsch in Gruppen, Einzelunterricht, Nähkurse für Frauen, Fussball für Jugendliche sowie einmal pro Woche ein Kaffee im Gemeindehaus, geleitet von Asylsuchenden.

Ich unterrichte eine Frau aus Aethyopien in Deutsch und unterstütze sie, wenn sie Hilfe braucht.   Ab und zu mache ich  einen Ausflug mit ihr und ihrem Mann. Letzten Sommer habe ich ihr sogar Schwimmunterricht gegeben, da sie nicht schwimmen konnte. Inzwischen hat sich eine schöne Freundschaft entwickelt.

Mein Einsatz ist auch für mich sehr bereichernd, da ich viel über die mir bisher unbekannte Kultur von Aethyopien lerne und aus erster Hand erfahre, wie schwierig es ist, sein Heimatland verlassen und sich in einer fremden Kultur zurecht finden zu müssen.

Hast Du auch ein Projekt, über das Du hier etwas schreiben möchtest? Melde Dich bei mir. Danke.

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