Ein beschwerlicher Weg hinter und vor mir

Gestern waren wir am Lago Di Campotosto. Wie das Bildchen zeigt, mit schönen Ecken. Aber Achtung: Mit dem Auto da im Gran Sasso Massiv unterwegs zu sein ist nicht ohne. Tipp: Wenn ein Schild sagt 45% Steigung und eine Höchstgeschwindigkeit von 20 signalisiert ist, kommt einiges auf Dich zu.

Wir standen also da vor so einem Strässchen. Als Schweizer kümmert Dich das zunächst wenig. Bis Du dann fährst. Die 45% stimmten die meiste Zeit. Die Breite der Strasse erlaubte ein Auto und ein Motorrrad nebeneinander. Kreuzen nada. Leitplanken, nada. Verwerfungen von Erdbeben und Erdrutschen. Gefühlt 1000 Höhenmeter, effektiv aber sicher mehr als 800. Ich schluckte auf jedenfall mehrmals leer und die erlaubten 20 km/h erreichte ich wohl nie auch nur annähernd.

Ein wahrlich beschwerlicher Weg. Abends dachte ich daran, dass so einer auch in Asien auf meiner #wyssion vor mir liegt. Bisher erwähnte ich nur ein Ziel, das ich in diesen 6 Monaten erreichen will. Hier meine ganze Sammlung (alles immer pro Land, das heisst einmal in Thailand, einmal in den Philippinen):

1. Mindestens 3 Schulen finden, die mich bei der Machbarkeitsstudie, aber auch später bei der Umsetzung unterstützen.

2. Jeden Tag mindestens 5 Gespräche mit jungen  Leuten führen, um mehr über deren Gewohnheiten, Fahigkeiten, Ideen und Motivation zu erfahren. Insbesondere will ich wissen, wann ist der geeignete Zeitpunkt, um solche jungen Leute davon abzuhalten, in weniger seriöse Geschäfte einzusteigen.

3. Lokale Unterstützung für mein Coaching suchen, prüfen, abwägen, entscheiden.

4. Unterstützung einer relevanten Behörde erhalten.

5. Lernen, was genau die besten legalen Prozesse sind und wenn möglich einen Anwalt als Support gewinnen.

6. Das Modell entwerfen, wie sich junge Leute bewerben müssen. Abwägen zwischen unseren Vorstellungen und ihren Möglichkeiten.

7. Wenn möglich auch lokale Sponsoren finden.

8. Marketing aufbauen, beispielsweise Facebook, Betreuung in lokaler Sprache sicherstellen, mit Verbreitung der Idee beginnen.

Du siehst, da liegt noch ein beschwerlicher Weg vor mir. Dazu kommen ja noch ein paar Dinge, die es in der Schweiz zu erledigen gibt: Mein Coaching weiterführen, den Trägerverein gründen, das Crowdfunding organisieren.

Aber ich habe den Gran Sasso geschafft, ich werde auch diesen Weg gehen. Und ich freue mich drauf, den zu gehen. Ich hoffe, natürlich mit Dir. Wirst Du regelmässig dabei sein? Dann klicke doch mal “Gefällt mir”. Danke.

 

 

 

 

 

 

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One Comment

  1. Ein Weg entsteht, indem man ihn – wie du es tust – geht! Schritt für Schritt, Steigung für Steigung, Hindernis für Hindernis. Ich bin felsenfest überzeugt, dass du es schaffst, weil du den nötigen Biss und Enthusiasmus in dir trägst. Toll!
    LG, Barbara

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