Wenn ein Licht aufgeht

Seit einer Woche sind meine Frau und ich nun in Italien. Diese Zeit ist eigentlich angedacht als eine kreative Arbeitsphase, weg vom Alltag. Und trotzdem erholt man sich sehr gut. Fast wie in den Ferien.

Es tut gut. Ich stelle fest, dass die Kreativität höher ist. Denkblockaden verschwinden plötzlich, Zusammenhänge werden einem klar, Knoten, die man lange mit sich rumtrug lösen sich plötzlich fast wie von selbst.

Ja, im wahrsten Sinn der Worte geht einem ein Licht auf. Ich würde es allen wünschen, wenn sie von Zeit zu Zeit solche Phasen einlegen könnten. Ich für mich werde es tun.

 

Wenn ich mir das Ganze überlege: Ich könnte mir gut vorstellen, als Firmenchef meine Mitarbeiter einfach mal ein paar Tage ins Grüne zu schicken, um an einer neuen Idee zu arbeiten.

Was hälst Du von so einer Idee?

 

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5 Comments

  1. Genau dieselbe Dynymik erlebe ich auch. Auszeiten sind Zeiten, in denen man/frau sich leeren kann, um sich dann neu füllen zu können. Ich bin überzeugt, dafür braucht es Tapetenwechsel, Zeit und Ruhe.

    Herzlich, Barbara

  2. ja, das wünsche ich uns allen schon lange… Ich habe mal im Grünen an einer Wertanalyse-Sitzung teilgenommen. Bei Sprecher-Energie AG, heute noch Alstom. War sehr kreativ, losgelöst vom Alltag.

  3. Solche Zeiten wären sicher sehr wertvoll.
    Manche Chefs glauben wohl, dass sie genau dies täten mit “Workshops” und “Retreat”. Aber DAS ist etwas anderes.
    Einfach im Grünen mit denselben Leuten weiter arbeiten (einfach jetzt 24h mit denselben Leuten, die man sonst nur 8h/d aushalten muss) ist nicht das, was hier gemeint ist…
    Hoffentlich gibt es viele Chefs, die deine Beiträge lesen!

    • Marco, Da hast Du vollkommen recht. Retreats und Workshops sind nicht das, was ich meine. Ich rede von einer Art Vorschlagswesen. Der Mitarbeiter soll mir in ganz einfachen Worten seine Idee zeigen und dann sende ich ihn für gewisse Zeit auf eine Alp, von der er mit seiner ausgearbeiteten Idee zurück kommt. Solche und ähnliche Dinge meine ich.

  4. Ich las gerade heute im Harvard Business Review einen Artikel über “Stämme” (tribes) in der Firma und wie man die nutzen kann. Etliche Beispiele drehen sich genau um diese Idee, die wir hier diskutierten: http://blogs.hbr.org/2014/08/let-your-employees-bring-their-interests-to-work/?utm_source=Socialflow&utm_medium=Tweet&utm_campaign=Socialflow

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