Mein Budget

Sprechen wir mal vom Budget. Früher, wenn ich eine Geschäftsreise durch Asien machte, kostete das ohne Flugtickets schnell mal 15’000 Franken pro Monat. Nur Lebenshaltungskosten und Kundenbetreuung.

Diesmal sind diese 15’000.- Franken so etwa das Gesamtbudget meines 6-monatigen Aufenthalts in Asien. Inklusive Flugtickets. Das sieht (Stand 16. Juni 2014)  im Detail so aus:

 

Gesamtbudget Sponsoring
Anzahl Periode Kosten/Periode Kosten Gesamt Was Gesponsert Offen
180 Tage 13 2340 Übernachtungen 140 40
180 Tage 12 2160 Essen 90 90
25 Wochen 15 375 Spezielle Zusatzversicherung Ausland 25 0
180 Tage 10 1800 Vergnügen, Unvorhergesehenes 40 140
180 Tage 5 900 Infrastrukturkosten 71 109
4 Stück 350 1400 Transfer Thailand-Philippinen 2 2
40 Stück 100 4000 Reisen innerhalb Provinzen in andere Hauptorte 25 15
80 Stunden 10 800 Übersetzer 37 43
TOTAL 13775 OFFEN 6175
GESPENDET 7600

Budget, alle Kosten inbegriffen, ausser dem Flug Zürich-Bangkok-Zürich. Den aktuellen Stand findest Du hier: Budget

 

Ich überlegte mir, ob ich ein Crowdfunding durchführen soll, um das Gesamtprojekt zu finanzieren.

Es gäbe gute Argumente, das zu tun, bevor ich in diesen Ländern bei Schulen und Organisationen Werbung betreibe.

Ich habe mich jetzt jedoch dagegen entschieden.

 

Vorgängig hatte ich bereits zahlreiche Leute angefragt, ob sie so ein Projekt im Rahmen eines Crowdfundings unterstützen würden.

Dafür habe ich Zusagen über rund 4’100.- CHF erhalten. Dieses Geld will ich jedoch nicht angreifen, sondern tatsächlich für das erste Pilotprojekt bereit halten.

Es gäbe nichts dümmeres, als jetzt Marketing zu betreiben und dann kein Funding zu haben, wenn die jungen Leute ihre Ideen einsenden.

 

Also sagte ich mir, ich werde dieses Rekognoszieren, diese Feasability Studie aus dem eigenen Sack bezahlen. Es sei denn, ich würde Leute finden, die sich daran beteiligen wollen. Un da gab es, wie Du in der Tabelle oben recht siehst, schon etliche.

Nichtdestotrotz, ich bin natürlich um jede Spende froh.

Aber diese Spenden sind noch nicht von den Steuern absetzbar, da der Verein noch nicht gegründet wurde. Ich kann im Moment nur sagen, dass alle, die jetzt bereits etwas beisteuern, die gleichen Vorteile geniessen werden, wie diejenigen, die beim Crowdfunding mitmachen werden. Plus ein wenig mehr, denn heute ist es wirklich einfach eine Spende auf Vertrauen hin, dass ich da ein tolles Projekt habe.

 

Darf ich mal Euer Feedback haben, was meint Ihr zu diesen Kosten?

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2 Comments

  1. Hoi Juerg,
    Ich bin auf 15 kCHF gekommen für die 180 Tage. 2007/2008 bin ich einige Monate lang durch die Philippinen gereist und hatte mich auf 1000 PHP = 25 CHF pro Tag beschränkt. Inbegriffen waren Transport, Nahrung, Übernachtung und die diversen Gebühren.
    Heute würde ich mindestens 50 CHF pro Tag budgetieren. Vieles ist teurer geworden in den letzten 7 Jahren.

    Deine 13 Franken für die Übernachtung finde ich zu knapp. Das entspricht 500 Pesos, welche eher am untersten Ende angesiedelt sind. Hier in Camiguin kenne ich nur gerade 3 Unterkünfte, wo man für diesen Preis übernachten kann. Natürlich kannst du verhandeln, wenn du längere Zeit am gleichen Ort bleibst.

    Wozu benötigst du einen Übersetzer? Falls es sich um offizielle Dokumente handelt, verstehe ich die Investition. Aber um mit den Menschen zu kommunizieren, findest du zumindest in den Philippinen immer jemanden, der/die den einheimischen Dialekt und ein gutes Englisch spricht.

    Gruss aus Camiguin
    René

    • Man sieht den erfahrenen Bewohner der Philippinen. Ja, Du hast es ziemlich genau getroffen. Zum Glück machtest Du nicht beim Wettbewerb mit. 😉

      Ich weiss, gerade in den Philippinen ist alles viel teurer geworden. Wenn ich nur in Manila wäre, oder Touristenorten auf den Inseln, würde ich mehr budgetieren. Auch in Bangkok reicht das kaum. Aber ich werde gut die Hälfte meiner Zeit auf dem Land in Thailand verbringen. Da ist das Leben noch einiges günstiger.

      Bezüglich Übersetzer: Ich gehe davon aus, dass ich nur welche in Thailand brauche. Daher auch nur 80 Stunden. Gerade auf dem Land findet man dort kaum Leute, die verständlich Englisch sprechen, nicht einmal die Lehrer.

      Alles in allem geht es mir darum, hier zu zeigen, wie ich reise. Ich würde es höchst seltsam finden, für einen guten Zweck in die beiden Ländern zu reisen, um dann in 4 oder 5 Stern Hotels zu übernachten (wie es einige tun).
      Abschliessend, René, ich hoffe, ich konnte meine Überlegungen verständlich rüberbringen. Ich für mich bin dankbar für jeden Hinweis, den mir Leute geben, die vor Ort leben. Ich hoffe, Dich auch noch irgendwie persönlich treffen zu können. L.G. Jürg

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