Visa? Mit #wysa wäre das viel einfacher ;-)

Die logische Antwort auf die Frage “Wie verbringst Du 6 Monate in 2 Ländern?” wäre: “3 Monate im ersten, 3 Monate im zweiten”.

 

Wäre. Das ergibt dann diejenigen Touristen, die einen Ausflug ab Thailand nach Angkor Wat machen und dumm an der Grenze zu Thailand stehen, weil ihr Visum nur für eine einzelne Einreise nach Thailand gültig ist.

Visavorschriften bei so langen Aufenthalten in so Ländern sind so eine Sache. Man kann zwar länger in einem Land bleiben, aber man wird unflexibel. Nichts mit schnell ein Wochenende nach Kuala Lumpur. Oder Myanmar. Oder den Freund in Hanoi für 2-3 Tage spontan besuchen. Obschon das alles möglich wäre, es happert dann an der Wiedereinreise in Thailand. In den Philippinen ist die Visafrage noch komplizierter gelöst. Da lobe ich mir Malaysia, da benötigt ein Schweizer für 3 Monate gar nichts.

Das Wetter kann Dir einen gehörigen Strich durch die Rechnung machen. Ich werde gegen Ende der üblichen Regenzeit dort ankommen. Wir sahen es letztes Jahr, Taifune wüten mittlerweile viel länger. Je nachdem möchte ich vielleicht vor dem flüchten.

Nun, ich will flexibel bleiben. Zeitlich, örtlich, es gibt noch viel mehr Gründe.

Ich werde also hin- und her reisen zwischen Thailand und den Philippinen und gänzlich auf Visumanträge verzichten.

 

Mein grobe Planung sieht so aus:

Rekognoszieren Initial Plan

1. Mitte September – Mitte Oktober Südthailand mit Abstecher nach Kuala Lumpur

2. Mitte Oktober – Mitte Dezember Luzon und Bicol in den Philippinen

3. Mitte Dezember – Mitte Januar Nordwesten Thailands (Phitsanulok, Chiang Mai, Chiang Rai, Lampang)

4. Mitte Januar – Mitte Februar Cebu, Palawan, Mindoro, Batangas auf den Philippinen

5. Mitte Februar – Mitte März Nordosten Thailand (Udon Thani, Khon Kaen, Roi Et) mit Abstecher nach Laos zum Angkor Wat

 

 

Die Abstecher sind alle optional, sofern es zeitlich drin liegt und ich mit meinen Rekognoszierarbeiten im Plan liege.

Einen der Flüge zwischen Thailand und den Philippinen werde ich versuchen, vie Ho Chi Minh City zu machen, um einen alten Freund und Geschäftspartner zu besuchen.

 

Im nächsten Artikel, morgen, werde ich mein Budget präsentieren. Was denkt Ihr, wie hoch ist das (für 180 Tage)?

 

Wettbewerb: Bis morgen Mittag hier in den Kommentaren Deine Schätzung abgeben. Jedoch ohne Flug Zürich-Bangkok-Zürich.

Wer am nächsten liegt, hat gewonnen.Der/die Gewinner(in) gewinnt einen Schal aus dem Hobby Shop meiner Frau: www.silkoutlet.ch

Bergpreis: Freunde einladen, meinem Blog zu folgen. Sollte ich morgen Mittag hier 2’000 Follower haben (siehe unten rechts), gibt es einen zweiten Schal für den/die Zweitplatzierte(n).

 

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11 Comments

  1. Lieber Jürg

    Kommt ganz drauf an, was du alles zum Budget dazu zählst: Krankenkasse, allfällige andere Kosten in der CH etc. auch? Oder „nur“ die Kosten vor Ort (Übernachtung, Essen, Mobilität etc.). Und – ein bisschen Spass muss sein – es kommt letztlich auch drauf an, wie viel Wein du trinkst J.

    Ich schätze ca. 1500,- pro Monat (Variante 2 ohne Kosten in der CH und ohne Wein 😉 bzw. 8‘000 bis 10‘000,- … sagen wir 9‘000,-

    Gruss und viel Erfolg bei der Planung und all deinen nächsten Schritten!!!!

    Barbara Sorino

  2. CHF 15’000

  3. Lebst Du von Land und Leute? 🙂 7’000.-

  4. Hallo Jürg: Da ich vor längerer Zeit Asien bereisen durfte ( 40 Jahre ) ist es für mich besonders schwer eine Kosten-Analyse für 180 Tage zu erstellen.Aber ich versuche es trotzdem, eine grobe Schätzung abzugeben um an deinem Wettbewerb teilzunehmen..Meine Schätzung liegt bei SFR 62`000.– oder USD 60^000.– Ich bin gespannt auf Deine Kosten-Aufstellung und hoffe nicht all zu weit daneben zu liegen. W.F.

  5. Hallo Jürg,
    Ich schätze gegen 40000CHF werden es schon sein.
    Gruss
    Fred

  6. Ich danke allen für’s mitmachen. Später auf diesem Blog werde ich darstellen, wie die Zahlen im Detail aussehen.

    Einige gehen davon aus, dass ich auf eine luxuriöse Reise nach Asien gehe. Das tat ich sicher früher, wenn ich da geschäftlich unterwegs war. Nicht jedoch in meinen Ferien. Und auch nicht jetzt, das ist nicht ganz Sinn und Zweck. Diese Schätzungen sind eher zu hoch.

    Wiederum andere denken, ich gehe nur zum Vergnügen und vergessen, dass ich eigentlich “geschäftlich” dahin gehe, also zB Übersetzer brauche. Diese Schätzungen liegen dann eher zu tief.

    Die Gesamtkosten die ich veranschlage, also Lebenshaltungskosten, Infrastrukturkosten, Fees für Freelancer, Transfers Thailand-Philippinen (jedoch ohne Flug Zürich Bangkok) sind 13’775.- CHF.

    Damit ist Madeleine am nächsten. Sag mir doch auf Twitter, wo ich Dir den Schal hinsenden darf. Oder via Mail, juerg.wyss@adwyse.ch

    PS. Den Bergpreis gibt es leider nicht. Aber lasst Euch überraschen, es wird immer wieder so kleine Aktionen geben.

  7. Lieber Jürg: Ich danke Dir für deine Kosten-Aufstellung, welche mich echt überrascht hat !!.Ich dachte bei meiner Schätzung weniger an eine teure Luxus Reise noch an eine Geschäftsreise sondern an eine Reise wo Du versuchen wirst deine Wyssion an den Mann zu bringen.In meiner Langjährigen Geschäftserfahrung im nahen und fernen Osten, wo ich Klinken putzte und von Ministerium zu Ministerium pilgerte um unser Produkt vorzustellen was mit viel Aufwand und Kosten verbunden war.Ich muss Dir sicher nicht sagen wie es vor 40-50 Jahre üblich war um an die richtigen ( zuständigen ) Personen heran zu kommen.Du gehst sicher bei deiner Mission* Wyssion* davon aus bei guten langjährigen Freunden Unterstützung zu finden und so deine Ziele und Anliegen zu erreichen.In meiner Vergangenheit habe ich gelernt mit klotzen kommt man meisten schneller ans Ziel als mit klecksen !! Ich glaube kaum dass diese Mentalität in den Schwellenländer inzwischen geändert hat ?? Das ist der Grund, dass meine Schätzung zu deiner Kosten-Aufstellung Meilen weit auseinander klafft.Du glaubst es vielleicht nicht, aber Korruption ist immer noch eine Welt-verbreitete Krankheit und ist sicher in Asien auch noch nicht ausgerottet? Als Privatperson wird man es sicher sehr schwerer haben in die richtigen Kreise zu kommen als mit Vertretungen in den entsprechenden Länder, welche wir nutzen konnten um an die kompetenten Leute zu gelangen welche die Gepflogenheiten und Sitten kannten um die Ziele zu erreichen.Mein Wunsch ist, bevor Du deine abenteuerliche Reise antrittst noch eine nicht nur schöne aber auch gute Flasche Wein zu trinken und auf eine happy Landung zu hoffen. W.F.

    • Ich habe ja geschrieben, Willy. Als ich geschäftlich unterwegs war, kostete ein Monat locker mal 15’000, ohne dumm zu tun. Aber da wohnst Du nicht bei normalen Leuten im Zimmer, isst nicht in einer Strassenbeiz, reist nicht per Bahn oder Bus an den nächsten Ort. Das was ich jetzt tue, das ist Backpacker, Rucksacktourist. L.G. Jürg

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